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Diakonie in der NS-Zeit

Die „nationale Revolution“ 1933 wurde von den meisten Vertretern der Inneren Mission sehr begrüßt, die sich Hoffnungen auf eine Rechristianisierung der Gesellschaft machten. Doch gegen die Gleichschaltungspolitik der Deutschen Christen wehrte man sich und wollte im Kirchenkampf nach Möglichkeit „unpolitisch“ bleiben. Trotz der Loyalität zum Staat musste sich die Innere Mission gegen den Zugriff der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt wehren, sie blieb aber für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung unentbehrlich. Nach Kriegsbeginn wurden Tausende Patienten abtransportiert und Opfer der NS-Krankenmorde.