... damit das Leben weitergeht - Diakonie Katastrophenhilfe
Naturkatastrophen, Krieg und Vertreibung – seit mehr als 50 Jahren ist die Diakonie Katastrophenhilfe weltweit im Einsatz, wo die Not der Menschen am größten ist. Das 1945 gegründete „Hilfswerk der Evangelischen Kirchen in Deutschland“ übergab erstmals Anfang der 1950er Jahre eine Spende an den Ökumenischen Rat, um die Not von Flüchtlingen außerhalb Deutschlands zu lindern.
1953 galt eine größere Hilfsaktion den Opfern der Flutkatastrophe in Holland. Das war die Initialzündung: 1954 gründete der damalige Leiter des Hilfswerks Herbert Krimm die Ökumenische Diakonie als eigene Abteilung. Und sie entwickelte sich schnell: Bereits 1956 erreichten Spenden nach den politischen Unruhen in Ungarn Millionenhöhe.
Danach wurde die Not- und Katastrophenhilfe unter ihrem Koordinator Ludwig Geißel zu einer festen Institution des 1957 aus Hilfswerk und Innerer Mission hervorgegangenen Diakonischen Werkes der EKD mit Sitz in Stuttgart. Die humanitäre Hilfsorganisation hat sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Akteure der Not- und Katastrophenhilfe in Deutschland entwickelt.
