Auswahl zum Wichern-Jahr
Die Literatur-Auswahl zu Johann Hinrich Wichern wurde von der Bibliothek des Diakonischen Werkes der EKD zusammengestellt und ist in der Regel dort einsehbar. Adresse und Öffnungszeiten stehen unten.
Werkausgaben:
Wichern, Johann Hinrich: Ausgewählte Schriften. Bd.1-3. Gütersloh, 1956-62.
1: Schriften zur sozialen Frage. Hrsg. von Karl Janssen.
2: Pädagogische Schriften. Hrsg. von Karl Janssen.
3: Schriften zur Gefängnisreform. Die Denkschrift. Hrsg. von Karl Janssen und Rudolf Sievers.
Handliche Auswahl der wichtigsten Wicherntexte ohne quellenkritischen Anspruch.
Wichern, Johann Hinrich: Sämtliche Werke.
Hrsg. von Peter Meinhold. Bd. 1-10. Berlin ; Hamburg, 1962-88.
1.-3. Die Kirche und ihr soziales Handeln.
4. Schriften zur Sozialpädagogik.
5. Kleinere Aufsätze, Buchbesprechungen, Nachrufe, Nachträge.
6. Die Schriften zur Gefängnisreform.
7. Die Schriften zur Pädagogik.
8. Der Briefwechsel (Zur Brüdergeschichte).
9. Der Briefwechsel mit Externen. Nebst. Erg.-Heft: Ein unbekannter Wichernbrief.
10. Register. Enthält S. 301ff: Bibliographie: Literatur über Wichern.
Kritische Gesamtausgabe mit ausführlichem Anmerkungsapparat.
Biografien:
Gerhardt, Martin: Johann Hinrich Wichern. Bd. 1-3. Hamburg, 1927-31.
Nach wie vor das biografische Standardwerk zu Wichern.
Brakelmann, Günter: Johann Hinrich Wichern.
In: Protestantische Profile. 1983, S. [239]-252.
Der Autor war von 1972 bis 1996 Professor für Christliche Gesellschaftslehre in Bochum.
Talazko, Helmut: Johann Hinrich Wichern.
In: Gestalten der Kirchengeschichte. Bd. 9,2, S. 44-63.
Der Autor war von 1968 bis 1996 Leiter des Archivs des Diakonischen Werkes der EKD.
Herrmann, Volker: Wichern, Johann Hinrich.
In: Theologische Realenzyklopädie. Bd. 35, S. 733-739.
Der Autor ist Professor für Diakoniewissenschaft an der Evang. Fachhochschule Darmstadt.
Kaiser, Jochen-Christoph: Wichern, Johann Hinrich.
In: Religion in Geschichte und Gegenwart. 4., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 8, Sp. 1511-1514.
Der Autor ist Professor für Kirchliche Zeitgeschichte in Marburg.
Einzelaspekte:
Petzold, Ernst: Eschatologie als Impuls und als Korrektiv für den Dienst der rettenden Liebe. Sonderdr. der Dissertation 1981. Reutlingen, 1995.
Der Autor war bis 1991 Direktor des Diakonischen Werkes der Ev. Kirchen in der DDR.
Wichern-Bibliothek. Bücher aus dem Besitz von Johann Hinrich und Johannes Wichern in der Bibliothek des Diakonischen Werkes der EKD - Bestand Berlin. Katalog. Hrsg. u. mit Anm. verseh. von Leonhard Deppe. Neustadt a.d. Aisch, 1995.
Der Herausgeber war von 1965 bis 1994 Leiter der Bibliothek des Diakonischen Werkes der EKD.
Albert, Jürgen: Christentum und Handlungsform bei Johann Hinrich Wichern (1808-1881). Heidelberg, 1997.
Der Autor war von 1989 bis 2005 Theologischer Direktor des Diakonischen Werkes in Hessen und Nassau.
Gerhardt, Martin: Johann Hinrich Wichern und die Innere Mission. Hrsg. von Volker Herrmann. Heidelberg, 2002.
Sammlung von Aufsätzen des wichtigsten Wichern-Biografen aus den 1920/30er Jahren.
Die Macht der Nächstenliebe. Einhundertfünzig Jahre Innere Mission und Diakonie 1848 – 1998. Im Auftrag des Deutschen Historischen Museums und des Diakonischen Werkes der EKD hrsg. von Ursula Röper und Carola Jüllig. 2. unveränderter Nachdr. der Ausg. 1998. Stuttgart, 2007.
Neuauflage des Ausstellungskatalogs – eine bebilderte Geschichte der deutschen Diakonie.
Wichern – Erbe und Auftrag. Stand und Perspektiven der Forschung. Hrsg. von Volker Herrmann, Jürgen Gohde u. Heinz Schmidt. Heidelberg, 2007.
Dokumentation des Wichern-Kongresses 2006 am Diakonie-wissenschaftlichen Institut Heidelberg.
Audio-visuelle Medien:
... über die Zeit hinaus: 3. Von der Kate zum Graffiti : Johann Hinrich Wichern, Dokumentationsfilm von Wolfgang Neumann-Bechstein, BRD 1998, 15 Min., Farbe, FSK: oA, als DVD-educativ und VHS
Hamburg im Jahre 1833: Die Industrialisierung forderte ihre Opfer. Die Kluft zwischen arm und reich wuchs. Familien verwahrlosten, Krankheiten breiteten sich aus und Kinderarbeit war an der Tagesordnung. 250 Kinder waren wegen krimineller Delikte im Gefängnis. In diesem Jahr gründete der Theologe Johann Hinrich Wichern (1808-1881) eine "Verwahranstalt" für Kinder "das Rauhe Haus". Nicht harte Strafen sondern Verständnis und Liebe prägten die Erziehung. Wichern bildete für die Arbeit Diakone aus und gründete die erste Zeitschrift, die sich mit sozialen Fragen beschäftigte: die "Fliegenden Blätter". 1848 rief er in einer berühmt gewordenen Rede auf dem Wittenberger Kirchentag dazu auf, die evangelische Sozialarbeit zu organisieren. Dies war die Geburtsstunde der verfaßten Diakonie. Der Film beleuchtet die politischen Hintergründe dieser bewegten Zeit, in der z. B. Marx in seinem Kommunistischen Manifest zur Revolution aufrief. Die DVD-educativ mit DVD-ROM und DVD-Video bietet 5 Filmkapitel mit 9 Extras bestehend aus: 5 Bildern mit Texten, 1 Tabelle, 3 Tonsequenzen und 9 Filmsequenzen. 4 Frage- und Antwortmöglichkeiten DVD-ROM: Infos zu Kapiteln und Extras, methodische Hinweise, Medientipps und 3 Arbeitsblätter
http://www.matthias-film.de/modulog/index.php
"Taten statt Sprüche": DVD zum Wichern-Jahr über Pioniere der Diakonie
Sechs Dokumdentarfilme für Unterricht und Erwachsenenbildung
Die Serie „Taten statt Sprüche“ porträtiert Persönlichkeiten aus über 150 Jahren Diakoniegeschichte. Ihr Ziel war es, die eklatanten Missstände in der Bevölkerung zu bekämpfen. Sie verfolgten dabei keine politischen Karrieren, sondern ließen sich allein von ihrem Glauben und der daraus entstandenen Barmherzigkeit leiten. Selbst nur über spärliche Mittel und Möglichkeiten verfügend, kümmerten sie sich um verwahrloste, hungrige Kinder und Jugendliche oder Nichtsesshafte. Ihre Arbeit prägt bis heute das Bild der Diakoniegeschichte. Sie reicht vom Gründer des Rauhen Hauses in Hamburg, Johann Hinrich Wichern, über Friedrich von Bodelschwingh und die von ihm geschaffene Einrichtung in Bethel, geht über Gustav Werner in Reutlingen bis zu Eva von Tiele-Winckler, Theodor Fliedner oder Eugen Gerstenmaier, der nach dem Ende des 2. Weltkrieges das Evangelische Hilfswerk aufbaute.
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Kontakt und Öffnungszeiten:
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- Bibliothek -
Altensteinstraße 53
14195 Berlin
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Ansprechpartner /Ansprechpartnerinnen:
Dr. Michael Häusler
Evelyne Ebert
Hannelore Ibr
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Die. – Do.: 9 bis 16 Uhr
Freitag: 9 bis 15 Uhr
