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Nachrichten

Hier informieren wir Sie über neue Literatur, besondere Veranstaltungen und aktuelle Ergeignisse zur Diakonie-Geschichte.

12.09.2008

Rauhes Haus feiert 175jähriges Bestehen

Mit einem festlichen Dankgottesdienst feierte Hamburg den 175. Geburtstag des Rauhen Hauses in der Hauptkirche St. Michaelis. Viele Gäste aus Politik, Wirtschaft, Sozialarbeit, Diakonie und Kirche waren ebenso gekommen, wie betreute Menschen und ihre Angehörigen, Mitarbeiter und Diakone.

In ihrer Predigt wies Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen auf die Zusammengehörigkeit von Wort und Tat, von Kirche und Diakonie hin. In Anlehnung an die biblische Geschichte der Heilung eines Gelähmten dankte sie den vielen Mitarbeitern und Diakonen des Rauhen Hauses dafür, dass sie „kreativ und beharrlich, hoffnungsvoll und glaubwürdig auf andere zugehen, sie aufheben, tragen und begleiten.“

Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust lobte die engagierte Arbeit der vielen Mitarbeiter und ehrenamtlichen Helfer des Rauhen Hauses: „ Dem Rauhen Haus ist es immer wieder gelungen, soziale Arbeit und Fürsorge neu zu bestimmen – ohne sich dabei von den Prinzipien ihres Gründers Johann Hinrich Wichern zu entfernen. Auch noch heute bildet die persönliche Begegnung in Respekt, Zuneigung und Geduld den Kern der diakonischen Arbeit im Rauhen Haus.“

Als Vorsitzende der Diakonischen Konferenz, dem höchsten Organ der Diakonie in Deutschland, und Landespastorin der Hamburger Diakonie gratulierte Annegrethe Stoltenberg der „Geburtsstätte der heutigen Diakonie in Dankbarkeit für Kontinuität, Veränderung und Wachstum, die das Rauhe Haus 175 Jahre lang lebendig erhalten haben.“
11.09.2008

Ausstellung "Wichern - Gründer der Diakonie"

Die Ausstellung "Wichern - Gründer der Diakonie" soll die Menschen bekannt machen mit dem Theologen Johann Hinrich Wichern, der vor 200 Jahren in Hamburg geboren wurde und als Pionier der Zivilgesellschaft viel für die evangelische Kirche in ganz Deutschland geleistet hat.
09.06.2008

Sozialpolitischen Symposium "Zwang verwandelt die Wohltat in ein Übel"

Im Mittelpunkt des sozialpolitischen Kongresses „Zwang verwandelt die Wohltat in ein Übel“ (Johann Hinrich Wichern) standen Fragen der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik.
09.06.2008

Gesucht: Beste Predigt im Wichernjahr

Der Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG in Bonn-Bad Godesberg lobt zum neunten Mal den ökumenischen „Predigtpreis“ aus.
25.04.2008

Inhaftierte und Diakonie feiern Gottesdienst

Eine außergewöhnliche Gemeinde feiert am 27. April einen Gottesdienst: Inhaftierte der Berliner Justizvollzugasanstalt Tegel, evangelische Kirche und ihre Diakonie. Der Gottesdienst wird vom Deutschlandfunk und der Deutschen Welle übertragen und weltweit in deutscher Sprache ausgestrahlt.
21.04.2008

150 Jahre Johannesstift – mehr als ein Stück Lokalgeschichte

Eine der traditionsreichsten diakonischen Einrichtungen feiert sein 150. Bestehen: Am 25. April 1850 gründet der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern in Berlin das Evangelische Johannesstift. Der Historiker Helmut Bräutigam, Leiter des Historischen Archivs des Johannesstifts, porträtiert in seinem Buch „Mut zur kleinen Tat“ die wechselvolle Geschichte dieser Einrichtung.
18.04.2008

Mitten im Leben - 200 Jahre Johann Hinrich Wichern

Das Diakonische Werk der EKD hat 2008 zum Wichernjahr erklärt. Damit will es an den 200. Geburtstag des Hamburger Theologen Johann Hinrich Wichern erinnern, der als Begründer der modernen Diakonie gilt. Er bündelte 1848 die vielen kleinen und größeren Initiativen der Inneren Mission zum „Central-Aussschuss der Inneren Mission“. Daraus entwickelte sich einer der größten Wohlfahrtsverbände Deutschlands, das heutige Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland. 
03.04.2008

Evangelischer Dialog zu Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik

„Zwang verwandelt die Wohltat in ein Übel“ – zitiert nach Johann Hinrich Wichern – heißt das sozialpolitischen Symposiums, das im Rahmen des Wichernjubiläums 2008 am 3. und 4. Juni in der Französischen Friedrichstadtkirche auf dem Berliner Gendarmenmarkt stattfindet.
02.04.2008

Sonderbriefmarke: Kronenkreuz und Wichernporträt für 55 Cent

Das Kronenkreuz der Diakonie mit dem in sich verschlungenen I und M für Innere Mission und ein Porträt von Johann H. Wichern des Malers Jacob Nöbbe (19. Jahrhundert) sind zusammen auf dem Sonderpostwertzeichen zum Wichernjahr abgebildet.
17.03.2008

Nur knapp ein Fünftel aller Berliner kennen Wichern

2008 feiert die Diakonie den 200. Geburtstag von Johann Hinrich Wichern. Er gehört zu den Mitbegründern der modernen Diakonie in Deutschland. So hat er in Hamburg vor 175 Jahren das Rauehe Hause und in Berlin vor 150 Jahren das Evangelische Johannesstift gegründet. Das runde Jubiläum des Johannesstifts war Grund,  im Rahmen seiner jährlichen Umfrage zur Bekanntheit der Stiftung bei den Berlinerinnen und Berlinern eine Zusatzfrage zu stellen: Kennen Sie Johann Hinrich Wichern oder haben Sie schon einmal etwas über ihn gehört oder gelesen?